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Die Arbeitsruppe „Bürgerschaftliches Engagement in der Kultur", kurz AG BEK, lädt Interessierte aus Vereinen, Stiftungen und Institutionen zu einem Erfahrungsaustausch zum Thema „Kultur-Patenschaften" ein.

 

Die Fachveranstaltung ist am Montag, den 13. September 2010, von 14:00 bis 17:00 Uhr, im Roncalli-Haus in Magdeburg.

kultur-paten
FVCML0208 10
Engagementfeld Nachbarschaftshilfe PDF Drucken E-Mail
Quali aktuell
Geschrieben von: Birgit Bursee   
Dienstag, 11. Mai 2010 um 20:26 Uhr
gaeste"Nachbarschaftshilfe - zwischen selbstorganisierter Unterstützung und institutionalisierten Angeboten" war Thema des Qualifizierungsangebotes für Ältere, das die Friedrich-Ebert-Stiftung, Forum für Politik und Gesellschaft in Kooperation mit der Freiwilligenagentur Magdeburg und der Lagfa am 11. Mai im Alten- und Servicezentrum im Bürgerhaus Cracau anbot.

Viele ältere Menschen wünschen sich, so lange wie möglich im angestammten Wohnumfeld bleiben zu können. Zur Bewältigung des Alltags sind manchmal nur kleine Hilfen wie die Begleitung zum Einkauf oder bei Behördengängen nötig, um die Selbständigkeit zu erhalten.

Viele rüstige Senior/innen sind gern bereit, sich in diesem Feld in ihrem Wohngebiet zu engagieren -in der Hoffnung, dass auch sie später auf die Unterstützung ihrer Nachbarschaft bauen können. Doch welche Rahmenbedingungen müssen geschaffen werden, damit Angebot und Nachfrage zueinander finden, welche Unterstützung können Ehrenamtliche leisten und wo sind professionelle Hilfsangebote gefragt?

In der Veranstaltung wurden folgende Praxisbeispiele und Konzepte von Nachbarschaftshilfe vorgestellt:

Anschließend diskutierten Vertreterinnen und Vertreter des Seniorenbeirates, Ehrenamtliche und Mitarbeitende der Wohnungswirtschaft sowie sozialer Träger die Chancen und Grenzen dieses ehrenamtlichen Engagements. Klar wurde, dass Ehrenamt einer hauptamtlichen Begleitung sowie einer engagementfördernden Infrastruktur bedarf, die in den Stadtteilen und Wohnquartieren angesiedelt sein sollte. Deutlich wurde auch, dass die ehrenamtlichen Services nicht die Pflege- und Beratungsleistungen der professionellen Anbieter ersetzen sondern diese ergänzen.zuhoeren

Im Sinne einer gelebten Anerkennungskultur sollten die Projektverantwortlichen oder die Nutzenden versuchen, die mit dem Engagement verbundenen Kosten zu ersetzen. Dabei geht es nicht um eine stundenbezogene Abrechnung sondern darum, mit geeigneten Mitteln für das Geleistetet zu danken, wie beispielsweise der Übernahme der Fahrkosten oder der Bereitstellung von Qualifizierungsangeboten.

Dank sagten die Teilnehmenden den Gastgebern, die mit einem guten Service für eine entspannte Atmosphäre sorgten.

Zuletzt aktualisiert am Dienstag, 18. Mai 2010 um 19:32 Uhr