Neuuigkeiten zum Prokelt Sozialpaten (in Anhalt-Bitterfeld)
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Am Montag dieser Woche fand im Familien-und Quartierbüro Bitterfeld ein Treffen für Sozialpaten und Sozialpatinnen statt. Herr Ryszard Szulcek vom Unabhängigen Betreuungsverein Anhalt- Bitterfeld e.V. hielt einen Vortrag über die rechtliche Betreuung, um die Anwesenden über dieses anspruchsvolle Aufgabenfeld zu informieren. Weiterhin zeigte er Möglichkeiten auf, sich in das Aufgabenspektrum von Betreuungsvereinen einzubringen.
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Mit der Zertifikatsübergabe (Pressemitteilung zur Zertifikatsübergabe) am Samstag den 12. Juni endete die modulare Qualifikation zur Sozialpatin/zum Sozialpaten in Bitterfeld-Wolfen.
Nachdem am Freitag der Sozialamtsleiter im Landkreis Herr Kriebisch und die Behindertenbeauftragte Frau Krepinsky ihre Arbeitsaufgaben und die Kooperationsmöglichkeiten zu den Sozialpatinnen darstellten, gab es am Samstag noch einen Einblick in Gesprächführung und Kommunikation.
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Gordana Schwabe von der AWO Soziale Dienste Bitterfeld-Wolfen gGmbH berichtete im achten Modul der Weiterbildung den angehenden Sozialpatinnen aus dem Alltag der Schuldenberatungsstellen.
An sehr anschaulichen Beispielen verdeutlichtiche sie die Vielfalt der Fälle und die Verschiedenheit der Gründe für Überschuldungssituationen. Aus der Statistik, die im Zusammenhang mit dem aktuellen Armutsbericht für den Landkreis erstellt wird, lässt sich ableiten, dass zunehmend sehr junge Menschen aber auch Rentnerinnen und Rentner die Schuldenberatungsstellen aufsuchen. Dabei sind insbesondere Singles und Alleinerziehende, die Personengruppen, die in die Schuldenfalle geraten.
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Während es in einem der letzten Module um die sozialen Netzwerke ging, wurden in dem heutigen Modul der Qualifizierung zum ehrenamtlichen Sozialpaten die möglichen Kontakte und Anlaufstellen für die Klienten gesammelt.
Neben der Agentur für Arbeit und der ARGE SGB II sind das die Ämter des Landkreises, die verschiedenen Gerichte sowie Beratungspartner bei Polizei, Justiz sowie Versorgungs- und Wohnungswirtschaft.
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"Es ist nicht zwingend notwendig, verrückt zu sein, aber es hilft!" - Mit diesem Zitat begann die Diplom-Pädagogin Ines Schliebs, die unter anderem das Projekt Seelensteine in Halle umsetzt, ihren Vortrag zum Zusammenhang von seelischen Erkrankungen und Überschuldungssituationen.
Dass seelische Erkrankungen als Krankheit zwar erforscht aber gesellschaftlich noch nicht als solche anerkannt sind, erschwere die Arbeit mit den betroffenen Menschen.
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