LAGFA Netzwerke

unter dem Fokus: Prävention und Gesundheitsvorsorge

 

Im Mai startete der Wettbewerb: „Gesichter für ein gesundes Miteinander“, den die DAK initiiert. Die LAGFA ist Teil der Landes-Jury und kann so das Engagement für Prävention und Gesundheitsvorsorge öffentlich sichtbar machen und wertschätzen.
 
Gleichzeitig gibt es dem Verband die Möglichkeit, die Abgrenzung von Selbsthilfe, Nachbarschaftshilfe und ehrenamtlichen Engagement zu erläutern und mit den Akteuren/Verantwortlichen dieser Tätigkeitsformate im Gespräch zu bleiben.

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Wenn ein klassischer Schachverein ein inklusives Schachtunier initiiert oder wenn Schüler:innen ehrenamtlich mit anderen jungen Menschen über seelische Krisen und psychische Erkrankungen ins Gespräch kommen, dann sind das Engagementfelder, die auch im Vermittlungsprofil von Freiwilligenagenturen/Engagementzentren von Interesse sein können.

Entstanden ist die Zusammenarbeit mit der DAK über das Netzwerk, das die Landesvereinigung für Gesundheitsförderung steuert und in dem die LAGFA seit vielen Jahren aktiv mitwirkt. Hier ist beispielsweise die Anregung für das LAGFA-Projekt: "Bewegung in Kommune" entstanden, das wir erfolgreich erprobt haben und das nunmehr als "Regelangebot" in einigen der LAGFA-Mitgliedorganisationen verankert ist.

Andere Engagementideen, wie der klassische Spendenlauf oder inklusive Sportwettbewerbe, und natürlich Themen, wie Prävention im Engagement in und für Familien oder mit und für Ältere, spielen in der Netzwerkarbeit eine zentrale Rolle.

Gerade im Bereich der Senior:innenarbeit wird das Thema Monetarisierung immer wieder diskutiert. Mit den aktuellen Entwicklungen rund um die Vergütung der Nachbarschaftshilfe, ist es notwendig, die Positionen aus Sicht der Engagementförderung klar zu machen und die Abgrenzung von unentgeltlichem bürgerschaftlichen Engagement zur bezahlten Nachbarschaftshilfe nicht nur in den Fachstrukturen zu thematisieren.

Auch die inhaltliche Unterscheidung von Freiwilligenagenturen und Engagementzentren zu den Servicepunkten Nachbarschaftshilfe - als Angebot zur Unterstützung im Alltag, die aktuell entstehen, gilt es immer wieder zu betonen.

Um mit den verschiedenen Partnern fachlich diskutieren zu können, ist eine langjährige vertrauensvolle Netzwerkarbeit wichtig, auch wenn die Positionen und Zugänge unterschiedlich sind.