Engagiert für Demokratie

Nach knapp drei Jahren Projektlaufzeit neigt sich die "Projektwerkstatt für Migrantenorganisationen in Sachsen-Anhalt" langsam dem Ende zu. Um das erfolgreiche Projekt gemeinsam abzuschließen, lud das Team der Projekt-werkstatt am 13.07.2015 zu einem Abschlussempfang ein. Etwa 40 Gäste, darunter Vertreter/innen aus der Politik, die Integrationsbeauftragte der Landesregierung und die Mitglieder der Migrantenorganisationen, welche im Rahmen der Projektwerkstatt gefördert wurden, konnten in den Räumlichkeiten des Landesnetzwerks Migrantenorganisationen Sachsen-Anhalt (LAMSA) e.V. begrüßt werden.

Nach den Grußworten von Herrn Olaf Ebert (Vorstandsvorsitzender LAGFA Sachsen-Anhalt e.V.), Herrn Dirk Gödde (Landesverwaltungsamt) und Herrn Mamad Mohamad (Projektleiter) bot der Chor der Initiativgruppe "Wolga" eine musikalische Umrahmung. Die Initiative setzte drei Projekte im Rahmen der Projektwerkstatt um und betonte, dass sie hierdurch an Erfahrung gewonnen habe und zudem von vier Mitgliedern auf 35 gewachsen sei. Nach dem verdienten Applaus für die wolgadeutschen Musiker präsentierte Herr Mohamad einen Rückblick auf die Projektwerkstatt. In den drei Ausschreibungsrunden wurden insgesamt 64 Projekte von 35 Migrantenorganisationen und - initiativen beantragt. 36 Projekte wurden durch den Begleitausschuss bewilligt und konnten somit umgesetzt werden.

GästeBuffetChorauftrittGästeMamad Mohamad (Projektleiter) Team der Projektwerkstatt

Die Rückmeldungen der beteiligten Migrant/innen unterstreichen die Wichtigkeit der Förderung und Unterstützung besonders von kleineren Organisationen und Initiativen. So gründete eine Initiative während der Projetklaufzeit einen eigenen Verein. Die Gründung der Deutsch-Bulgarischen soziokulturellen Vereinigung e.V. "wäre ohne das durch die Projektwerkstatt vermittelte Wissen nicht möglich gewesen", betonte Zoia Haack, stellvertretende Vorsitzende des Vereins, im Vorfeld. Der Großteil der beteiligten Organisationen möchte auch nach Projektende Fördermöglichkeiten suchen, um die aktive Vereinsarbeit fortzusetzen und somit das bürgerschaftliche Engagement ihrer Mitglieder nachhaltig zu stärken.

Das Abschlusswort wurde von Frau Susi Möbbeck gehalten. Die Integrationsbeauftragte der Landesregierung machte deutlich, dass die Projektwerkstatt einen wesentlichen Grundstein für die weitere Arbeit der Migrantenorganisationen und deren Partizipation gelegt habe. Das vermittelte Wissen und die gewonnenen Erfahrungen seien eine wichtige Basis für das weitere Engagement der Vereine und Initiativen, um eine Willkommens- und Anerkennungskultur in Sachsen-Anhalt zu etablieren und den Dialog zwischen Zugewanderten und Einheimischen zu fördern.

Die Abschlussveranstaltung fand bei interessanten Gesprächen der Teilnehmenden, welche durch die kulinarischen Köstlichkeiten des Slawia e.V. versorgt wurden, ihren Ausklang. Das Team der Projektwerkstatt bedankt sich ganz herzlich bei allen teilnehmenden Migrantenorganisationen und -initiativen, ohne jene die Umsetzung der Projektwerkstatt nicht möglich gewesen wäre. Ein besonderer Dank geht zudem an die ehrenamtlichen Projektcoaches, die den Migranten-organisationen mit Rat und Tat zur Seite standen.

http://www.integriert-in-sachsen-anhalt.de/

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