Engagiert in der Nachbarschaft

Die Bundesarbeitsgemeinschaft "Soziale Stadtentwicklung und Gemeinwesenarbeit" (BAG) diskutierte während des alljährlichen Netzwerktreffens, das diesmal an der FH Erfurt stadtfand, die Kürzungsplanung für das Programm "Soziale Stadt" (Link zum Vortrag von Dr. Löhr).

Die jetzt geplante Mittelreduzierung auf die Hälfte der bisgerigen Förderung komme einer Einstellung des Programms gleich. Mit dem Einstellen der Investionionen in benachteiligte Gebiete würden nicht nur die lokale Wirtschaft geschwächt sondern auch bereits getätigte Investionen in Frage gestellt.

Sozialräumliches und vernetzendes Handeln wie es die "Soziale Stadt", die Bestandteil der Baugesetzgebung ist, fordert, wird mit den bevorstehenden Einsparungen nicht mehr möglich sein.

Positive Entwicklungen wie die der nationalen Stadtentwicklungspolitik und die der europäische Carta von Leipzig, die die Strategien sozialer Stadtentwicklung betonen und integrierte Handlungsansätze fordern, werden mit den Kürzungen rückgängig gemacht. Damit wären auch Maßnahmen der aktivierenden Beteiligung der Bewohner, wie im Projekt Engagement-Lotsen im Stadtteil realisiert, in Frage gestellt, da eine Einbindung in die sozialräumlichen Strukturen mit dem Wegfall des Quartiermanagements nur schwer möglich seien.

Die BAG hat gemeinsam mit anderen Interessenverbänden aufgerufen, die Kürzungsdebatte aktiv mitzugestalten und insbesondere auf lokaler Ebene mit den Bundestagsabgeordneten das Gespräch zu suchen.

 

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