Engagiert in der Nachbarschaft

Soziale und gesunde Stadt(teil)entwicklung ist ohne die ehrenamtlich engagierten Bewohner nicht denkbar. Daher ist der Ansatz der Engagement-Lotsen oder das Projekt der ehrenamtlichen SozialPaten für die Partner der sozialen Stadtentwicklung von besonderem Interesse.

Die LAGFA präsentierte sich gestern in Hannover bei der BAG soziale Stadtentwicklung und Gemeinwesenarbeit und bereitete die Fachkonferenz: "Wirtschaft für das Gemeinwesen gewinnen. Neue Entwicklungspartnerschaften für die Soziale Stadt" mit vor. In diesem Forum wird das Projekt Engagement-Lotsen, das durch die Kooperation sozialer Akteure und der Partner der Wohnungs- sowie der Versorgungswirtschaft gekennzeichnet ist.

Heute hatte die Landesvereinigung für Gesundheitsförderung Sachsen-Anhalt e.V. die Quartiermanager und Gesundheitsmanager nach Wittenberg eingeladen. Die Quartiermanagerin berichtete über Aktivitäten wie die "Kinderküche" oder die Schuldnerberatung für Jugendliche, die gemeinsam mit lokalen Partnern in dem Gebiet der "Sozialen Stadt" Trajuhnscher Bach/Lerchenberg umgesetzt werden. Auch das war eine gute Möglichkeit für die LAGFA und die engagementfördernden strukturen vor Ort zu werben.

Natürlich wurde in allen Gesprächen die drohenden Kürzungen der "Sozialen Stadt" und die damit verbundenen Konsequenzen für die investionsbegleitenden Aktivitäten thematisiert. Klar ist, dass die baulichen Investitionen durch begleitende Maßnahmen ergänzt werden müssen und das Quartiermanagement, als so genannte nicht investive Maßnahme, der Garant für eine gelingende Aktivierung im Gemeinwesen darstellt. Daher ist die Forderung aller Fachleute, die Kürzungen in diesem Bereich so gering wie möglich zu halten.

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