Engagiert für Demokratie

Gordana Schwabe von der AWO Soziale Dienste Bitterfeld-Wolfen gGmbH berichtete im achten Modul der Weiterbildung den angehenden Sozialpatinnen aus dem Alltag der Schuldenberatungsstellen.

An sehr anschaulichen Beispielen verdeutlichtiche sie die Vielfalt der Fälle und die Verschiedenheit der Gründe für Überschuldungssituationen. Aus der Statistik, die im Zusammenhang mit dem aktuellen Armutsbericht für den Landkreis erstellt wird, lässt sich ableiten, dass zunehmend sehr junge Menschen aber auch Rentnerinnen und Rentner die Schuldenberatungsstellen aufsuchen. Dabei sind insbesondere Singles und Alleinerziehende, die Personengruppen, die in die Schuldenfalle geraten.
Häufige Gründe für Schulden sind persönlichen Schicksalsschläge, unerwartete Arbeitslosigkeit aber auch unkontrollierter Konsum an Gebrauchgütern oder neuen Medien, sprich Handy-Schulden. Ein neueres Problem sind die Schulden, die durch "Schwarzfahren" in öffentlichen Verkehrsmitteln entstehen.

Wichtig für eine künftige Zusammenarbeit ist, dass alle im Hilfeprozess Beteiligten den Klienten in seiner Persönlichkeit wahrnehmen und ihn nicht fremd bestimmen. Vielmehr müsse es darum gehen, die Rat- und Hilfesuchenden zu motivieren sich ihrer Situation bewusst zu stellen und diese dann mittels gemeinsamer Strategien zu verändern. Das bedeute eine enge Zusammenarbeit zwischen hauptamtlichen Schuldenberatern und den ehrenamtlichen Sozialpaten, die die soziale Beratung der Fachleute unterstützen und bedarfsorientiert ergänzen können.

Beispielsweise könnten die Ehrenamtlichen sich Zeit für die Klienten nehmen, ihnen zu hören und so gemeinsam zu Lösungen finden, die helfen, die eigene Lebenssituation zu verbesseren.

Der Hinweis auf ein pfändungsfreis Konto, das man ab dem 01. Juli 2010 beantragen kann, war nur einer von vielen praktischen Tipps für die ünterstützende Arbeit der angehenden Freiwilligen.

http://www.integriert-in-sachsen-anhalt.de/

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