Europäisches Jahr der Freiwilligentätigkeit 2011

Mit dem europäischen Jahr der Freiwilligentätigkeit soll das vielfältige Engagement der Ehrenamtlichen wertgeschätzt werden und weitere Freiwillige gewonnen werden. Mit den Engagement-Werkstätten will Sachsen-Anhalt die europäische Initiative in die Regionen tragen und den Nutzen von Ehrenamt vor Ort sichtbar machen.

„Eine Jury mit Vertretern des Ministeriums für Gesundheit und Soziales sowie des Landkreistages und des Städte- und Gemeindebundes hat die Wettbewerbsbeiträge ausgewertet und elf Anträge bewilligt", erklärt Olaf Ebert, Vorsitzender der Landesarbeitsgemeinschaft der Freiwilligenagenturen in Sachsen-Anhalt (LAGFA).

„Mit der zentralen Landeskonferenz am 25. Mai in Magdeburg, dem Landestreffen der Freiwilligendienste aller Generationen im Sommer in Stendal und der mitteldeutschen Engagement-Konferenz im Herbst kann eine landesweite Präsenz erreicht und die Ergebnisse der regionalen Werkstätten aufgegriffen werden", freut sich Ebert über die Wirkung der europäischen Initiative. Als eines von fünf Bundesländern erhält Sachsen-Anhalt eine europäische Förderung, die für die regionalen Werkstätten und landesweiten Konferenzen eingesetzt werden.

Während einige Landkreise - wie im Jerichower Land - die Werkstätten nutzen, um ehrenamtliches Engagement bestimmter Zielgruppen wie Ältere oder Menschen mit Migrationshintergrund zu thematisieren, wollen andere Städte, beispielsweise Dessau-Roßlau, ein Leitbild für bürgerschaftliches Engagement auf den Weg bringen. Wieder andere Regionen wie der Burgenlandkreis setzen auf bestimmte Engagementformen und diskutieren Anforderungen und Nutzen von Patenschaften am Beispiel der Sozialpaten.

„Die Vielfalt der Themen spiegelt die Vielfalt des Engagements in unserem Land wieder", betont der LAGFA-Vorsitzende. Aus seiner Sicht benötigen die Ehrenamtlichen eine lokal verankerte Beratungs- und Unterstützungsstruktur. Das sind Freiwilligenagenturen, die mit Mehrgenerationenhäusern, Wohlfahrtsverbänden oder lokalen Familienbündnissen kooperativ zusammenarbeiten. Diese Netzwerke seien auch die Basis für das Gelingen der Engagement-Werkstätten in den kommenden Monaten und unterstreichen die Notwendigkeit des bürgerschaftlichen Engagements vor Ort im europäischen Kontext.

Quelle: Pressemitteilung

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